AKTUELLE MELDUNGEN

Vielerorts sind Aufräumarbeiten im Garten, auf Feld und Flur oder im Wald durch Hobbygärtner und Landwirte bereits im Gange. Und immer wieder stellt sich die Frage, wohin mit den Gartenabfällen?

Weit verbreitet ist die Meinung, die angefallenen pflanzlichen Abfälle in den Wald abzukippen oder zu verbrennen, sei die einfachste und günstigste Entsorgungsmöglichkeit. Doch das ist falsch. Grundsätzlich kann Grüngut auf den Grundstücken, auf denen es anfällt, zur Verrottung gebracht werden. Alternativ können die Abfälle durch Häckseln und Kompostieren zur wertvollen und kostenlosen Düngung des Bodens verwertet werden. Sollte hierzu keine Möglichkeit bestehen, können Kleinmengen in der Biotonne oder größere Mengen über die bekannten Grüngutannahmestellen entsorgt werden. Ein Ablagern der Abfälle im Wald oder in der Landschaft ist nicht zulässig.

Das Verbrennen des Grünguts ist nur in seltenen Ausnahmefällen erlaubt, dabei gelten strenge Anforderungen. Denn bei unsachgemäßer Entsorgung der Gartenabfälle kann ein Bußgeld drohen. Der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zuliebe sind einige einfache Regeln zu beachten: Grüngut nur außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile unter Aufsicht von mindestens zwei Personen über 16 Jahren an Werktagen zwischen 8 und 18 Uhr verbrennen und die Glut beim Verlassen der Feuerstelle ablöschen Auf jeden Fall ist es ratsam, ein solches Räumfeuer beim Landratsamt und zur Vermeidung von Fehlalarmen bei der Integrierten Leitstelle (Tel.: 0881 92585100) anzumelden. Mehr Informationen hierzu bekommen Sie

  • beim Landratsamt Bad Tölz Wolfratshausen unter 08041 505-356 (Sachgebiet Umwelt) oder
  • bei der Abfallberatung der WGV Quarzbichl unter 08179 933-33

Ab sofort ist eine Jurte ist Lagerplatz und Rückzugsort für 19 fröhliche Kindergartenkinder des Waldkindergarten Mürnsee. Bei nassem und sehr kaltem Wetter dient sie als warmer, gemütlicher Raum für den Morgenkreis, die Brotzeit und oder zum Basteln.

 „Die Jurte unseres Waldkindergartens ist die erste in Bayern und vielleicht sogar die erste in der gesamten Bundesrepublik, die eine Statik und eine Prüfstatik, ein Brandschutzkonzept und ein Prüfgutachten für „Sonderbau“ im Kindergarten hat“, erklärt Heiner Koch, Geschäftsführender Vorstand des Albert-Schweitzer-Familienwerks Bayern.

Weitere Infos

Die Gemeinden Benediktbeuern und Bichl werden im Zeitraum Frühjahr 2020 bis Herbst 2020 folgendes Klimaschutzprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums durchführen:

Beschaffung von Fahrradabstellanlagen gemäß Bike and Ride Offensive (Bahnhof Benediktbeuern und Bahnhof Bichl) in der Gemeinde Benediktbeuern bzw. in Verbindung mit dem Bau eines Radwegs in der Gemeinde Bichl.

Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Infos: https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Die Gemeinde Bad Heilbrunn weist darauf hin, dass die Steinbachbrücke zwischen Bichl und Obersteinbach von Mitte Juli bis Ende Oktober 2020 saniert wird, was zu einer Vollsperrung führt. Wir bitten um Beachtung!

Umleitungsstrecke für Radfahrer

Auch im Jahr 2020 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet bei einem Prozent der Bevölkerung wieder der Mikrozensus durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth werden für diese amtliche Haushaltsbefragung im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2020 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus statt. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Haushalts-befragung, für die seit 1957 jährlich ein Prozent der Bevölkerung zu Themen wie Familie, Lebenspartnerschaft, Lebenssituation, Beruf und Ausbildung befragt werden. Der Mikrozensus 2020 enthält zusätzlich Fragen zum Pendlerverhalten der berufstätigen Bevölkerung. Neben der Länge des Arbeitsweges werden auch die genutzten Verkehrsmittel erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. So bestimmen die erhobenen Daten u.a. mit darüber, wieviel Geld Deutschland aus den Struktur- und Investitions-fonds der Europäischen Union erhält.

Aufgrund steigender Anforderungen, z.B. im Bereich der Arbeitsmarkt- und Armuts-berichterstattung, wurde der Mikrozensus für 2020 überarbeitet. Neben der bereits seit 1968 in den Mikrozensus integrierten Arbeitskräfteerhebung der Europäischen Union (LFS – Labour Force Survey) sind ab 2020 auch die bisher separat durchgeführte europäische Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU SILC – European Union Statistics on Income und Living Conditions) und ab 2021 die Befragung zu Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Teil des neuen Mikrozensus. Um die Befragten trotz dieser Erweiterungen zu entlasten, wird die Stichprobe ab 2020 in Unterstichproben geteilt, auf welche die verschiedenen Erhebungsteile LFS, EU SILC und IKT verteilt werden.

Die Befragungen zum Mikrozensus finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind in diesem Jahr rund 60 000 Haushalte zu befragen – das sind mehr als 1 000 Haushalte pro Woche. Dabei bestimmt ein mathematisches Zufalls- verfahren, wer für die Teilnahme am Mikrozensus ausgewählt wird. 

Die Befragungen werden in vielen Fällen als persönliche Interviews direkt bei den Haushalten durchgeführt. Dafür engagieren sich in Bayern zahlreiche ehrenamtlich tätige Interviewerinnen und Interviewer im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Statistik. Haushalte, die kein persönliches Interview wünschen, haben die Möglichkeit, ihre Angaben im telefonischen Interview, schriftlich per Post oder ab 2020 erstmalig auch online abzugeben.

Ziel des Mikrozensus ist es, für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und die Öffentlichkeit ein zuverlässiges Bild der Lebensverhältnisse aller Gruppen der Gesellschaft zu zeichnen. Um die gewonnenen Ergebnisse repräsentativ auf die Ge-samtbevölkerung übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht. Sie gilt sowohl für die Erstbefragung der Haushalte als auch für die drei Folgebefragungen innerhalb von bis zu vier Jahren. Durch die Wiederholungsbefragungen können Veränderungen im Zeitverlauf nachvollzogen und eine hohe Ergebnisqualität erreicht werden. Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich an und legitimieren sich mit einem Ausweis des Landesamts.

Das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2020 eine Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.